Home Home About Portfolio Outfits DIY Tipps & Tricks Kontakt Links Impressum

Mittlerweile ist es schon wieder mehr als drei Monate her, dass Maik mich hier in Borås besuchte und wir gemeinsam einen wunderschönen Samstag in Göteborg verbrachten – und ich habe euch noch immer nicht davon berichtet. Das möchte ich heute aber unbedingt nachholen, denn Göteborg ist eine tolle Stadt und es gibt dort jede Menge wunderschöner Plätze zu entdecken!

In Göteborg angekommen führte unser erster Weg ins Alfons Åberg (Willi Wiberg) Kulturhus in der Slussgatan. Wir dachten eigentlich, das Kulturhus wäre ein Museum, wurden dann aber von der freundlichen Dame an der Kasse aufgeklärt, dass es sich dabei um ein Spielhaus für Kinder handelt. Da wir schon den Weg auf uns genommen hatten, war sie so nett, uns kostenlos eine Runde durchs Haus drehen zu lassen – allerdings unter der Bedingung, dass wir ebenso wie all die kleinen Besucher vorher unsere Schuhe auszogen… Gesagt, getan!

Die Bücher von Willi Wiberg liebte ich bereits als Kind und finde sie auch heute noch sehr ansprechend und inspirierend gestaltet. Besonders gerne mag ich die Vintage-Ästhetik und die Fotocollagen, weshalb ich mich besonders freute, mit wie viel Liebe zum Detail beides im Kulturhus zum Leben erweckt wurde. Nach getaner “Arbeit” stand natürlich erstmal eine schwedische Kaffeepause mit köstlichem Karottenkuchen auf dem Programm.

Anschließend ging es nach Haga – mein persönliches Lieblingsviertel in Göteborg. Dort tummeln sich Antiquitätengeschäfte, kleine Designerläden und Cafés, in denen man tellergroße Kanelbullar, die so genannten Hagabullar, serviert bekommt. Auch der Clogs-Laden in der Haga Nygata 19 ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Dort findet man echte schwedische Haga-Toffeln. Es gibt sogar ein tolles rotes Modell für ca. 60€, das meinen Clogs zum Verwechseln ähnlich sieht – allerdings leider nur bis Größe 41.

Nach einem Bummel durch Haga und einer kleinen Stärkung wartet die Festung Skansen Kronan auf einen Besuch. Ist man tapfer und erklimmt all die Stufen, wird man mit einem herrlichen Ausblick über Göteborg belohnt. Noch nicht genug Kultur? Meine Lieblingskirchen sind die Oscar-Fredriks-Kyrka im gotischen Stil und die Masthuggskyrka, deren Dachkonstruktion von innen an einen Schiffsrumpf erinnert. Auf dem Weg dorthin lohnt sich übrigens ein Abstecher in den riesigen Secondhandladen Emmaus in der Linnégatan 9.

Auch in der Innenstadt – auf den Seitenstraßen von Östra Hamngatan und Kungsportsavenyen – lassen sich übrigens jede Menge hübscher Vintage- und Designläden entdecken, so zum Beispiel der tolle Shop des finnischen Labels Marimekko in der Korsgatan 15. In Göteborg muss man einfach die Augen offen halten und am besten viel Zeit mitbringen, damit man sich in aller Ruhe treiben lassen kann. Denn langsam reist es sich am schönsten, nicht wahr?

Ich hoffe, mein kleiner Bericht hat euch gefallen! Welche Urlaubspläne habt ihr für dieses Jahr?

Alles Liebe,

Lang, lang ist’s her, da begann der April mit einem verschneiten Osterwochenende daheim. Während die ersten Monate meines Auslandssemesters sehr langsam verstrichen, habe ich seither das Gefühl, die Zeit würde wie im Flug vergehen. Mittlerweile ist Ostern schon wieder sieben Wochen her und selbst hier in Borås herrschen nun sommerliche Temperaturen! Bevor ich mich also gleich auf den Weg in den Park mache, um den Tag mit einem Buch über 50er-Jahre-Einrichtung auf der Wiese zu verbringen, möchte ich die ereignisreichen letzten Wochen noch einmal Revue passieren lassen…

1. Wenn man nichts anderes zur Hand hat, dekoriert man die Wohnung eben mit alltäglichen Dingen. Ich liebe meine mexikanischen Kleider! Das gelbe fand ich in Vera’s Garderob, das grüne ist von Dawanda und muss noch verlängert werden.

2. Anfang April trug ich noch Stiefel und Wintermantel, mittlerweile ist es selbst für Strumpfhosen zu warm. Ein Glück!

3. Von dem grauen Stoff kaufte ich ganze 10 Meter für meine Kollektion. Ich mochte die Kombination mit der gelben Bank und dem weißen Beutel, als wir auf den Zug nach Borås warteten.

4. Die Idee für diese einfache Schmuckaufbewahrung stammt von Stefanie. Dadurch verheddern sich die Ketten nicht miteinander und wirken gleichzeitig sehr dekorativ!

1. Eine Lampe, ein schöner Stuhl + all die Dinge, die man im Bett so braucht = improvisierter Nachttisch!

2. Ich liebe mein Spitzenshirt, weil es so universell ist und einfach jedes Outfit interessanter macht, in diesem Fall Jeans und ein T-Shirt.

3. Bei der Arbeit an der Strickmaschine hatte ich die Idee, ein Bild meiner Kommilitonin Barbara zu stricken, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Ihr könnt euch vorstellen, was für einen Spaß wir hatten, als es tatsächlich geklappt und sie sich wiedererkannt hat!

4. Streifenshirts sind in letzter Zeit zu meinen treuen Begleitern geworden, weil sie so toll zu vielen anderen Mustern passen.

1. & 2. Im Secondhandladen schmachtete ich diese schönen Vintage-Kissen an – und war begeistert von der einfachen, aber effektiven Idee, alte Kleiderbügel mit Schnipsgummis zu umwickeln, damit die Kleider nicht herunterrutschen.

3. Den Pünktchenrock, den ich an ebenjenem Tag im örtichen Secondhand fand, habe ich seither schon etliche Male in verschiedensten Kombinationen ausgeführt. Ich liebe es, wenn Kleidungsstücke sich zu vielen Teilen kombinieren lassen, die man bereits im Schrank hat!

4. Die Briefmarken auf diesem Paket haben es mir sofort angetan…

1. … ebenso wie der Inhalt! Bisher gab es noch keine Gelegenheit, meine neuen roten Sandgrens-Clogs auszuführen, aber das wird – jetzt, da es so warm ist, ganz bald nachgeholt.

2., 3. & 4. Außerdem nahm ich im April mein bisher mutigstes DIY-Projekt in Angriff: ich bestempelte eine meiner besten Jeans mit Pünktchen! Mit dem Ergebnis bin ich nach wie vor sehr zufrieden.

1. Für meine Kollektion an der Uni stellte ich selber Seile her. Einige Probestücke seht ihr hier, das Endergebnis nächste Woche auf dem Blog.

2. Als wir im Dezember bei lovely Lu waren, machte sie ein köstliches Dessert für uns. Inspiriert davon mischte ich Lebkuchen, die es hier in Schweden das ganze Jahr über zu kaufen gibt, mit Naturjoghurt, Orangen und Rohrzucker – und fand es so lecker, dass ich es zuerst als abendliches Dessert und dann am nächsten Morgen gleich noch einmal zum Frühstück aß.

3. & 4. Neben den Aufgaben, die die Uni hier für mich bereit hielt, musste ich auch noch technische Zeichnungen für Schneeberg anfertigen, was mir jedoch immer sehr viel Spaß macht. Links seht ihr die fertige Kollektion, die ich entworfen habe und rechts mein Klassik-Outfit, das ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland endlich auch im Original umsetzen werde.

1., 2. & 3. Auf der Busfahrt nach Stockholm verbrachte ich viel Zeit damit, Ideen in meinem Skizzenbuch zu notieren, die herrliche schwedische Natur zu bewundern – und mich über diese Geisterbäume zu wundern, die eine Straße in Norrköping säumten.

4. Über unser wunderschönes Stockholm-Wochenende habe ich ja hier schon berichtet. Diese tolle Schaufensterdeko (das Frauenporträt findet sich auf dem Kleid wieder) entdeckte ich bei Acne.

1. Yummy: gebratene Möhren, Kartoffeln und Rosenkohl, mit Rohrzucker und Limettensaft gewürzt.

2. Der tolle Orla Kiely-Kugelschreiber, den ich im Museumsshop des Postmuseums in Stockholm fand, ist zu meinem treuen Begleiter geworden…

3. … und zaubert mir ebenso wie die Socken und Strumpfhose von Happy Socks bei jeder Benutzung ein Lächeln ins Gesicht.

4. Eines der Teile meiner fertigen Kollektion. Mit dem Endergebnis bin ich sehr zufrieden!

Nun wünsche ich euch erstmal ein wunderschönes langes Wochenende! Nächste Woche melde ich mich mit Fotos meiner Kollektion zurück (gestern verbrachten wir den ganzen Tag im Fotostudio) – ich bin schon so gespannt, was ihr dazu sagen werdet…

Alles Liebe,

Am Montag, dem einzigen Tag in dieser Woche, an dem ich vor dem Einbruch der Dunkelheit nach Hause kam, wollte ich das restliche Sonnenlicht gern für ein paar Outfitfotos nutzen. Ich hatte zwar schon oft von der Magic Hour – also der einen Stunde vor Sonnenuntergang beziehungsweise nach Sonnenaufgang – gehört, die Fotografen so lieben, aber bis ich diese Fotos machte, war mir war nicht klar, wie magisch das warme, weiche Sonnenlicht in dieser Zeit tatsächlich wirkt. Plötzlich glänzen meine Haare rotbraun und der Eingang zu meiner Wohnung wirkt wie ein romantisches kleines Gartenhaus!

Halstuch, Rock, Jeansjacke, Tasche – secondhand
grünes Shirt, Strumpfhose – H&M
Uhr – Timex
Nagellack – Essie
Schnürschuhe – 5th Avenue

Danke an alle, die mir für meine gestrige Prüfung die Daumen gedrückt haben! Ich glaube, es dauert noch ein paar Tage, bis ich realisiere, dass ich nun mit der Uni hier so gut wie fertig bin und mein Auslandssemester mit Riesenschritten aufs Ende zugeht. Aber so traurig ich auch bin, dass diese schöne Zeit endet: ich freue mich auch riesig auf Daheim! Ich kann es kaum abwarten, wieder durch die Karli zu schlendern, neue Lieblingsorte in Leipzig zu entdecken, Freunde im Park zu treffen, am Sonntagabend Tatort zu gucken und mit Maik auf dem Balkon zu sitzen…

Habt einen schönen Mittwoch!

Alles Liebe,

Am Dienstag war das Wetter wunderschön hier in Borås. Es war so warm, dass ich ohne Strumpfhosen aus dem Haus gehen konnte und wir uns nachmittags auf den Weg zur Eisdiele machten, um bei herrlichem Sonnenschein eine kleine Pause einzulegen. Anschließend drehten wir noch eine Runde durch den Park, wo dieses Blütenmeer alle Blicke auf sich zog… Wie wunderbar, dass der Frühling nun endlich auch hier in Schweden angekommen ist!

Halstuch, Jeansjacke (von Replay) – secondhand
Spitzenoberteil – H&M
Kleid – selbstgenäht
Uhr – Timex
Beutel – aus der Uni-Bibliothek
Schnürschuhe – 5th Avenue

Den heutigen Feiertag werde ich dazu nutzen, ein wenig an meiner Kollektion weiterzuarbeiten (es fehlen zum Glück nur noch ein paar Kleinigkeiten) und mich mit Freunden zu treffen. Was habt ihr für Pläne?

Alles Liebe,

    My Pattern My Fashion 77 Diamonds


    Du möchtest mehr wissen? Hier und hier gibt's ein paar Hintergrund-infos.
    wordpress visitor counter
    Follow on Bloglovin