Danke, lieber Sommer…

… denn du warst wunderschön! Und langsam aber sicher muss ich mir eingestehen, dass die nicht enden wollenden sonnigen Tage und die lauen Nächte für dieses Jahr wohl vorüber sind. Es war weiß Gott nicht jeder Tag Eitel Sonnenschein, aber ich durfte in diesem Sommer so viele wunderbare Erinnerungen sammeln, für dich ich so dankbar bin – ebenso wie ich dankbar für die tollen Menschen an meiner Seite bin, mit denen ich diese Momente erleben durfte.

Am liebsten denke ich zurück an…

unsere Mädels-Poolparty, Grillabende im Park, ein lustiges Tischtennisturnier, eine traumhaft schöne Hochzeit, Nachtbaden im See, unsere Schwalbe-Ausfahrten, eine Kremserfahrt mit der Familie, Raclette auf dem Balkon, einen Kletter- und Schwimmtag im Steinbruch, unsere Hüttentour, ein Frühstück mit Mama im Park, einen gewittrigen Abend im Sommerkino, unzählige Sonntage mit Yoga im Park, Rennen mit Maik durch den Sommerregen und eine Fahrradtour mit meinem geliebten Vintage-Fahrrad (und losem Pedal, aber das ist eine andere Geschichte).

Sonnenbrille, Bluse, Jeansjacke, Sandalen – secondhand
Shorts – About You
Tasche – Gusti Ledertaschen
Pins – von Langeoog
Kette – inLace
Armbänder – Pikfine & geschenkt

Das schöne an Erinnerungen ist doch, dass sie einem niemand mehr nehmen kann. Frei nach Clueso habe ich diesen Sommer ganz oft versucht, “so sehr dabei” zu sein. Das Handy oder die Kamera aus der Hand zu legen und im Moment zu leben. Meine Sommererinnerungen jedenfalls werden mich an stürmischen Herbsttagen immer noch wärmen. Und ich hoffe auf ein paar weitere, bevor der Herbst voll und ganz die Oberhand gewinnt.

Was ist eure liebste Sommererinnerung? Ich bin gespannt (:

Eure

Ich Einfach Unverbesserlich: Eine selbstgenähte Cleo im Minions-Look

Mögt ihr die Minions? Ich liebe sie ja! Und wie die Minions bin auch ich ein großer Bananen-Fan. Ob in leckerem veganem Eis, in Smoothies oder als fertig verpackter Snack (in der eigenen Schale, versteht sich) – das zipfelige Früchtchen begeistert mich immer wieder aufs Neue. Aber genug Banana Talk jetzt, um Obst sollte es im heutigen Post eigentlich gar nicht gehen!

Vielmehr möchte ich euch gerne meine erste selbstgenähte Cleo präsentieren, die mich in der Kombi mit der gelben Bluse ganz schön an die gelben Wesen in Tic-Tac-Form erinnert hat.

Bluse, Sandalen – secondhand
Cleo-Latzrock – selbstgenäht
Tasche – Gusti Ledertaschen

Meine Cleo hab’ ich mir erst vor ein paar Wochen genäht und bin jetzt schon unglaublich verliebt, denn sie ist perfekt für Tage, an denen man outfittechnisch ein wenig planlos ist, aber trotzdem hübsch angezogen sein will. Shirt oder Bluse drunter – fertig! Dazu war sie superschnell genäht, den Schnitt finde ich toll und dank der Anleitung gestaltet sich das Nähen auch für Anfänger easy peasy. Alles in allem also eine klare Empfehlung! Ich plane bereits die nächste Cleo für den Herbst…

Einziges kleines Manko: der optionale Schlitz gefällt mir supergut, sollte aber auf jeden Fall zusätzlich verstärkt werden – vor allem, wenn man regelmäßig Fahrrad fährt, große Schritte macht oder generell ein wenig tollpatschig ist. Ich musste meinen Schlitz bereits von Hand wieder schließen und werde ihn demnächst – passend zur goldenen Absteppung – mit einem kleinen Dreieck aus Kunstleder zusätzlich verstärken.

Ein Wort zur Absteppung: auch die liebe ich, aber selbst mit der Industrienähmaschine war die Verarbeitung des goldenen Absteppgarns ein Graus. Immer wieder riss der Faden, am Ende fallen die Ansatzstellen zum Glück aber gar nicht auf. Hat jemand einen Tipp, wie man das Reißen bei solchem Effektgarn vermeiden kann?

Ich wünsche euch eine sonnige Spätsommerwoche!

Eure

Schön war’s: Ein sommerlicher Fashion-Sunday 2017


Fotos: annabelle sagt

Es fühlt sich an, als wäre er schon wieder ewig her, unser Fashion Sunday 2017! Einen sommerlichen Sonntag im Mai nutzten wir Leipziger Bloggermädels, um im Kaiserbad Quartier zu beziehen und ehemals heiß geliebte Kleiderschätze an die Frau zu bringen. Bei dem Wetter momentan, das eher an fallende Blätter und Kürbissuppe als an den Sommer erinnert, denke ich besonders gerne an den Tag mit Sonnenschein, Musik, glücklichen Menschen, Luftballons und rundum positiven Vibes zurück…


Foto: annabelle sagt

Es war so lustig zu sehen, wie jeder Stand perfekt den Stil der Standbesitzerin widerspiegelte! Der eine klassisch-monochrom, der andere boho-inspiriert und meiner ganz bunt und retro!

Auch die Mädels von Kiss & Tell waren mit einem Stand und ihrem wunderbaren Stadtschwärmer vertreten.

Birgit von Saltoflorale tobte sich floral aus und vereinte Rosen, Orchideen, Monsterablätter und Flamingos in einem knalligen Ensemble.

Schön war’s bei Kaiserwetter am Kaiserbad mit meinen lieben Standnachbarinnen und Bloggerkolleginnen Madlén Bohéme und Nhi. Und natürlich mit der lieben Rosa, Sarah, Mia, Anne und all den anderen Girls.


Fotos: annabelle sagt

Mein selbstgenähter Mantel aus rosafarbenem Plüsch war übrigens der Renner auf dem Fashion Sunday! Mir selbst war die Farbe dann doch zu krass, aber Sarah schlug sofort zu. Und Mia, die den Mantel auf dem Foto trägt, bestellte auch gleich noch ein Exemplar aus dem Reststoff.

Eure

Superschnelles DIY: Mini-Makramee als Brosche

Irgendwann im letzten Jahr entdeckte ich meine Liebe zur Knüpfkunst Makramee. Meine Mama knüpfte in ihrer Jugend begeistert Makramee und versorgte mich nur zu gerne mit Informationen und Original-Anleitungen aus den 70ern – die an Aktualität übrigens nicht verloren haben. Und obwohl ich aufwändige Projekte wie Wallhangings total mag, stand mir diesmal der Sinn nach einem schnelleren Projekt für den Sommer. So kam mir die Idee, ein kleines Mini-Wallhanging für Jacken und Cardigans zu knüpfen.

Was soll ich sagen? Ich bin verliebt!

Du brauchst: Baumwollgarn in cremeweiß, Sekundenkleber, eine kleine Schere, einen Ast & eine Broschennadel

So geht’s:

1 Schneide dir 6 Fäden zurecht. Eine Armlänge pro Faden sollte reichen.

2 Knüpfe die Fäden wie gezeigt auf den Ast. Fixiere den rechten und linken Anfangsknoten mit etwas Sekundenkleber am Ast.

3 Beginne wie gezeigt mit einem halben Weberknoten.

4 Ziehe den Knoten fest an und knüpfe einen halben Weberknoten nach rechts über den ersten. Beide Knoten zusammen ergeben einen Weberknoten.

5 Wiederhole Schritte 3 und 4, bis du zwei Reihen Weberknoten geknüpft hast.

6 Knüpfe dann zwei Weberknoten nebeneinander, die jeweils um zwei Fäden nach innen versetzt sind. So entsteht eine dreieckige Form.

7 Knüpfe dann noch einen Weberknoten um die mittigen zwei Fäden, um die dreieckige Form zu beenden.

8 Nun knüpfst du einen diagonalen Cordonknoten. Hierbei wird der äußerste Faden mit zwei Knoten umschlungen und nach und nach als Diagonale nach innen geführt.

9 Mit dem zweiten Teil schließt du den Cordonknoten ab. Wiederhole Schritte 8 und 9, bis der diagonal liegende Faden in der Mitte deines Arbeitsstückes angekommen ist.

10 & 11 Knüpfe nun auch auf der anderen Seiten diagonale Cordonknoten um den äußersten Faden, bis dieser in der Mitte angekommen ist.

12 & 13 Mit einem letzten Cordonknoten verbindest du beide Diagonalen zu einem Dreieck.

14 Schneide zuletzt die Enden der Fäden ab, franse sie ein wenig aus und klebe eine Broschennadel auf die Rückseite deiner Brosche – fertig!

Glaubt mir: es sieht komplizierter aus, als es ist! Habt ihr beim Makramee erst einmal den Dreh raus, könnt ihr mit den Grundknoten so viele tolle Projekte realisieren. Und mit eingeknüpften Perlen, verschiedenfarbigem Garn oder einem bemalten Ast könnt ihr euer Makramee noch individueller gestalten.

Yay! Na dann viel Spaß beim Umsetzen.

Eure