Das erste 2018er-Outfit & ein selbstgenähter Mantel (aber nicht von mir!)

Na ihr Lieben, wie waren eure ersten Wochen 2018? Ich bin ja total motiviert gestartet, wurde dann aber erstmal von einer fiesen Erkältung und jetzt direkt noch von einem grippalen Infekt aus der Bahn geworfen. Und das, wo ich gerade anfangen wollte, wieder zum Sport zu gehen und mit dem Liebsten raus in die Natur. Nunja, ich will mich nicht beschweren, zumindest kann ich mir so die Zeit für einen Blogpost nehmen und dem tosenden Sturm vor meinem Fenster aus sicherer Entfernung lauschen, während Maik Ingwer kaufen geht.

Die Fotos entstanden vergangene Woche bei einem kleinen Sonntagsspaziergang. Wir stellten wieder einmal fest, wie genial der Blick auf den Uniriesen (ein Leipziger Wahrzeichen) vom Lene-Vogt-Park aus ist. Und wenn man nicht möchte, dass spontan Fußbälle oder Kleinkinder oder Hunde ins Bild hüpfen, dann weicht man eben auf eine der Nebenstraßen aus. Da gibt es dann nur … ähm … fahrende Autos zu beachten.

Jetzt gibt es ein kleines Geständnis: wenn auf Arbeit gerade wenig zu tun ist, die Auszubildende Revers, Pattentaschen und das Einarbeiten eines Futters üben muss… Ich glaube, ihr wisst, was jetzt kommt: dann hat die Chefin am Ende einen neuen Mantel! Und ist sehr glücklich damit. Hihi.

Mütze – Paula_m
Schal, Strickjacke – Erbstücke von meiner lieben Omi
Handschuhe, Strumpfhose – ganz alt von H&M
Mantel – selbstgenäht von meiner lieben Auszubildenden (Schnitt: BurdaStyle)
Tasche – gebraucht von einer Freundin
Kette – Moorea Seal
Pullover – Long Tall Sally
Jeanskleid Cleo – selbstgenäht
Sneakers – Veja

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr von sämtlichen fiesen Viren verschont bleibt und den Januar in vollen Zügen genießen könnt. Ich warte ja immer noch auf den Schnee… Bis der kommt, muss ich wieder fit sein. Also, ihr Lieben: kennt jemand richtig gute Hausmittel gegen Gliederschmerzen?

Eure

Neues Jahr, neues Glück: wie geht es weiter mit dem Blog?

Und – einfach so – ist die erste Woche dieses neuen Jahres auch schon wieder rum. Für mich begann das Jahr nach ein paar wunderschönen Tagen in Kopenhagen mit einer fetten Erkältung und viel Ladenumzugstrubel, denn am 20.01. findet unsere Laden-Neueröffnung in Leipzig-Reudnitz statt. Ich freu mich mega, aber so ein Umzug bringt leider neben vielen tollen Dingen gleichzeitig jede Menge Papierkram mit sich… Aber das kennt ihr alle sicher genauso gut wie ich!

Trotzdem wollte ich die erste Januarwoche nicht ungenutzt lassen, um mir neben privaten Zielen und Business-Goals für dieses Jahr auch noch ein paar Gedanken zu machen, wie es mit diesem kleinen Blog weitergehen soll, der im vergangenen Jahr ganz sang- und klanglos 10 Jahre alt geworden ist!

HAPPY CLAPPY 2018!

Dass der Blog auf meiner Prioritätenliste im vergangenen Jahr nicht ganz oben stand, hat man hier leider des öfteren gemerkt, als es mal wieder still wurde. Ich stellte in jedem Fall fest, dass ich es neben meinem Full-Time-Job und vielen Hobbies nicht schaffe, aufwändige DIYs oder Anleitungen speziell für den Blog umzusetzen. Das finde ich persönlich aber auch gar nicht schlimm – ich hoffe, ihr auch nicht? (; Schließlich gibt es bei Pinterest jede Menge solcher Sachen zu entdecken. Stattdessen habe ich im letzten Jahr – zum Beispiel mit meinem Post Hallo Inspiriation, da bist du ja! – wieder verstärkt angefangen, euch in mein tägliches Leben mitzunehmen. Das würde ich 2018 gerne fortsetzen und habe für mich die folgenden drei Hauptthemen definiert, über die ich hier gerne schreiben möchte.

1. Das Leben als Selbständige

Während mich dieses Thema im Alltag täglich beschäftigt und ich auch gerne darüber spreche, hat dieser Aspekt auf dem Blog irgendwie noch keinen großen Raum erhalten. Das soll sich 2018 ändern! Ich möchte gerne öfter mit euch teilen, was mich gerade umtreibt, aber vor allem auch, was ich in den vergangenen 3 Jahren gelernt habe und anderen, die vielleicht gerade erst starten, mitgeben kann. Und ich würde gerne wieder öfter andere Selbständige zu Wort kommen lassen, gerade zu deren Umgang mit Stress oder Druck, zum Selbstmanagement und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

2. Neue Hobbies & Interessen

Als ich mich vor mittlerweile 3 Jahren mit meinem Brautmodenlabel Schleifenfänger selbständig machte, war das ein toller Schritt, aber am Anfang auch ein wenig seltsam. Denn wenn man sein Hobby zum Beruf macht, hat man kein Hobby mehr! Also fing ich nach und nach an, mich in meiner Freizeit auch mit anderen Dingen zu beschäftigen. Ich mache seit Jahren regelmäßig Yoga, gehe nun seit mehr als einem Jahr regelmäßig bouldern, habe 2017 die Analogfotografie, das Töpfern und Makramee für mich entdeckt und meine Strickkenntnisse vertieft… Alles Dinge, die hier auf dem Blog bisher selten bis nie Erwähnung fanden!

3. Selbstgenähtes & Fair Fashion

Als ich Lisas Post zu ihrer Challenge DIY don’t buy las, dachte ich sofort: das mach’ ich auch! Aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, mag ich es gerade sehr gerne, neue (Fair-Fashion-)Labels und Secondhand-Lieblinge zu entdecken und schaffe es zeitlich einfach nicht, all meine Sachen selberzumachen. Ich möchte allerdings weiterhin sehr bewusst konsumieren (und Neues nähen!) und nur ausgewählten Teilen Zulass zu meinem Kleiderschrank gewähren. Gerne werde ich über meine Fair-Fashion-Journey auf dem Blog berichten. Als große Frau ist das nämlich gar nicht so einfach…

Ihr Süßen, auch wenn ich nicht garantieren kann, mit welcher Regelmäßigkeit hier neue Beiträge kommen, so möchte ich mir doch Mühe geben, euch wieder öfter an meinem Leben und meinen Projekten teilhaben zu lassen. Die Fotos in diesem Post stammen übrigens von meinem allerersten Analog-Film seit Jahren und wurden auf einem Adventsausflug nach Weimar aufgenommen… Ich liebe dieses kleine Städtchen so sehr!

Aber zurück zum Kern dieses Posts: ich würde mich riesig freuen, wenn ihr hier auch weiterhin mitlest und vielleicht sogar dann und wann einen Kommentar da lasst, denn das macht mich sehr glücklich! Und natürlich würde ich gerne wissen, was euch besonders interessiert und worüber ihr gerne mehr lesen möchtet.

HAPPY CLAPPY 2018!

Eure

Hallo Inspiration, da bist du ja! – 4 Tipps & Erkenntnisse für neue Ideen

Inspiration ist schon eine seltsame Sache. Sie erwischt einen manchmal so unverhofft, dass man sich sofort ans Werk machen möchte, die neu gewonnene Motivation umzusetzen – und manchmal lässt sie sich Monate lang nicht blicken. Eine interessante Erkenntnis des vergangenen Jahres: umso mehr ich mich in digitalen Welten bewege, um mich inspirieren zu lassen, desto mehr inspiriert mich in Wirklichkeit die analoge Welt.

Je mehr Bilder und Videos bei Instagram oder Facebook an mir vorbeiziehen, desto bedeutungsloser werden sie.

Ein Gespräch mit dem Fotografen Florian inspirierte mich kürzlich, mir eine analoge Spiegelreflexkamera zu kaufen – und ich kann es kaum abwarten, diese auszuprobieren! Wegen einer Ausschreibung recherchierte ich viel zum Thema Barockmode. Was mich nach dem Anschauen zahlreicher Fotos im Netz und in Büchern wirklich inspirierte, waren zwei Originalmodelle aus dieser Zeit, die im Alten Rathaus ausgestellt sind. Und so sehr ich mir auch ein Samtkleid wünsche: der echte Anstoß, mir endlich eines zu nähen, war die Samtjacke meiner Sitznachbarin bei einem Stammtisch vergangene Woche.


Foto: http://collect-moments.com/

Soll die Botschaft meines Posts sein “Lest keine Blogs mehr und meldet euch bei Instagram ab”? Sicherlich nicht. Doch ich denke schon, dass man ein wenig darauf achten sollte, welche Informationen und Bilder man in sein Leben lassen möchte und welche nicht. Und sich seltener in digitalen Welten verlieren und mehr, genau: machen. Rausgehen und neues lernen, sich begeistern und interessieren. Ein paar Ideen, wie man das realisieren kann, habe ich natürlich auch noch für euch.


Foto: aus meinem neuen Buch*

Vertiefe dich in ein Thema, das dich interessiert, doch statt stundenlang im Internet zu recherchieren…

… triffst du dich einfach mal mit jemandem, der sich in diesem Bereich auskennt. Glaube mir: die Worte oder Meinungen von einer Person, die du schätzt, wiegen so viel mehr als beliebige Foren-Beiträge oder Amazon-Bewertungen. Höre aufmerksam zu und stelle viele Fragen. Alternativ kannst du auch einen Kurs zu deinem Lieblingsthema belegen, zum Beispiel an der Volkshochschule. Das Angebot reicht von Bauchtanz über die richtige Kaffee-Zubereitung bis hin zu Bildbearbeitung.

… gehst du ins Museum oder in eine Ausstellung, die sich mit diesem Thema auseinandersetzt. Gehe langsam und schaue dir wenige Exponate an, dafür aber besonders aufmerksam. Vermutlich entdeckst du authentisches Material, das du online niemals ausgegraben hättest. Außerdem kannst du dir gleich einen schönen Tag machen und auf dem Rückweg noch einen Kaffee trinken und nebenher dein Skizzenbuch mit neuen Ideen füllen.

… schaust du einen Film, der sich mit einer Zeit oder Begebenheit auseinandersetzt, die dich interessiert. Ich bin ein visueller Mensch und liebe Filme, in denen ich mich richtiggehend verlieren kann, weil einfach alles stimmt. Besonders gerne mag ich Filme oder Serien, die mich in eine bestimmte Zeit oder sogar eine ganz fremde Welt versetzen, mit perfekten Kostümen und wundervollem Interieur. Ein paar Favoriten aus diesem Jahr:


Moonrise Kingdom* / Die Royal Tenenbaums* / Downton Abbey* / Der wunderbare Garten der Bella Brown*

… liest du ein Buch zum betreffenden Thema. Ich persönliche liebe zur Inspiration auch ein wenig verrückte oder seltsame Bücher vom Flohmarkt, die zum Beispiel nur griechische Brautpaare der Jahre 1920 bis 1950 zeigen. Ein solch wunderbares Buch brachten mir zwei liebe Freundinnen aus dem Urlaub mit, aber man kann auch selbst ein wenig stöbern und Glück haben.

Vielleicht habt ihr ja auch noch mehr Ideen, um inspiriert zu sein und zu bleiben. Mir persönlich hilft es definitiv, offen und interessiert durch die Welt zu gehen. Anstatt im Bus die ganze Zeit am Handy zu hängen, beobachte ich in Zukunft lieber einmal, was die Passanten so tragen oder welche interessanten Gebäude auf dem Weg zur Arbeit an mir vorbeiziehen. Vielleicht probiert ihr das auch mal aus?

Eure

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1 Schnitt 10 Jacken: Das war die Blogtour!

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, oder? Schwuppdiwupp ist in einem Monat Weihnachten und die Blogtour zu meinem neuen Buch* schon wieder Geschichte. Aber es war so schön, bei diesen wunderbaren und inspirierenden Ladies Gast sein zu dürfen. Daher möchte ich die Blogtour hier gerne noch einmal Revue passieren lassen…

Die liebe Fredi entschied sich für die minimalistische Longweste mit Schalkragen, die sie um Ärmel ergänzte. Entstanden ist ein fließender, super lässiger Trenchcoat ohne Verschluss – perfekt für die Übergangszeit! Durch die neutrale Farbe und Form lässt er sich super zu allem möglichen kombinieren.

Jenny zeigte mit ihrem schicken Longblazer Mut zur Farbe. Der Schnitt entstand ebenfalls aus der Longweste – natürlich ein gutes Stück gekürzt – und wurde um einen Ärmel und Taschen ergänzt. Für die Paspeltaschen hat Jenny im Anschluss eine ausführliche Anleitung veröffentlicht.

Ich selbst entschied mich für einen herbstlichen Coatigan und verriet euch gleich noch, wie ihr ganz einfach Nahttaschen ins Vorderteil einarbeiten könnt. Der kräftige Stoff macht dieses Teil zum perfekten Begleiter für kalte Tage – und ich liebe das coole Patch an der Tasche!

Ihre ganz eigene Variante der College-Jacken entwickelte Stefanie. Sie entschied sich für rosafarbenen Cord, ein geblümtes Futter und ein unglaublich süßes Kätzchen-Patch. Ansonsten folgte sie mit den Reißverschlusstaschen und Bündchen der Anleitung im Buch.

Die liebe Lisa wagte sich an den Regenmantel und schaffte es trotz kleinerer Schwierigkeiten, ein wunderschönes Ergebnis zu erzielen. Am besten gefällt mir die Farbkombi aus blau und pink sowie die tollen Kordeln, die sie verwendet hat. Für trübe Regentage ist sie nun mit einem treuen und farbenfrohen Begleiter gewappnet.

Last but not least war Selmin an der Reihe. Sie nähte die Kurzjacke, die mit dem tollen Jacquard-Stoff und den Knöpfen fast ein wenig Chanel-like herüberkommt. I like! So eine süße Jacke verwandelt jedes schnöde Jeans-und-T-Shirt-Outfit in einen echten Hingucker.

Tausend Dank für eure schönen Beiträge zur Blogtour, Mädels! Und vielen Dank auch nochmal an Stoff & Stil für die tollen Stoffe und Materialien. Es hat mich riesig gefreut zu sehen, mit welch einfachen Mitteln die Schnitte aus meinem Buch variiert und personalisiert werden können. Zu sehen, wie ihr eure Sachen tragt, macht mich richtig glücklich und ist eigentlich das Beste am Bücherschreiben.

Übrigens: wenn ihr auch etwas nach den Schnitten aus meinem Buch näht, verlinkt mich gerne (@tagtraeumerin.de) & verwendet den Hashtag #1Schnitt10Jacken. Vielleicht sammle ich dann hier nochmal ein paar Ergebnisse in einem separaten Post.

Eure

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