Home Home About Portfolio Outfits DIY Tipps & Tricks Kontakt Links Impressum

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Ostern! Maik und ich haben die vier freien Tage mit Familie und Freunden in vollen Zügen genossen – mit einem schönen Ausflug zur Doppelkapelle nach Landsberg am Sonntag und einer ausgedehnten Fahrradtour am Montag. Am Samstag verbrachten wir den Tag im Garten meiner Eltern, um unter dem Kirschbaum (in voller Blüte!) leckeren Kuchen zu essen und kleine Geschenke zu verstecken. Maik und ich hatten sehr viel Freude daran, unseren selbstgemachten Apfel-Rosmarin-Senf und gerahmte Familienbilder für unsere Lieben im Garten zu verstecken!

Schal – ein Geschenk von meiner Mama
Lederjacke – TK Maxx
Uhr – Casio
Pullover, Rock, Bluse, Gürtel – secondhand
Tasche – c/o Gusti
Strumpfhose – ?
Söckchen – Rossmann
Schuhe – 5th Avenue

Während wir die Fotos machten, summten die Bienchen wie beschwipst im Kirschbaum umher…

Ich wünsche euch einen tollen Dienstag und einen guten Start in diese kurze Woche!

Alles Liebe,

Warum hier in letzter Zeit so wenig los ist? Ganz einfach: weil ich nach 3,5 Jahren Modedesignstudium nun mitten in meiner Bachelorarbeit stecke und so gut wie jeden Tag mit der Arbeit daran verbringe. Zum Glück macht mir diese Arbeit wahnsinnig viel Spaß, denn ich habe ein Thema gewählt, das mir wirklich sehr am Herzen liegt und mit dem ich mich am liebsten den Rest meines Lebens beschäftigen möchte: Brautmode!

Unter dem Titel “Trau(m)kleid” beschäftigt sich meine theoretische Arbeit zunächst mit der Geschichte der Brautmode. Mein eigener Anspruch ist es jedoch, eine moderne Kollektion mit neuen Formen zu schaffen, anstatt die immer gleiche Silhouette (enges Mieder, weiter, langer Rock) nur abzuwandeln. Besonders wichtig ist mir Individualisierbarkeit, um die Persönlichkeit jeder einzelnen Braut zu unterstreichen – und damit ihren eigenen Stil und Körpertyp.

Zunächst schwebte mir eine Art Modulsystem vor, bei dem einzelne Schnittteile ausgetauscht werden können, um den Wünschen der Braut zu entsprechen. Da ich mich jedoch bereits zu Anfang entschieden hatte, mit Spitze zu arbeiten, wurde diese Idee mittlerweile verworfen – denn ich möchte die Musterung der Spitze nicht durch unnötige Nähte zerstören. Stattdessen ist es nun meine Idee, eine Vielzahl an Varianten durch eine individuelle Schichtung der Einzelteile zu erreichen. Dies würde auch eine Wiederverwendbarkeit einzelner Kleidungsstücke nach der Hochzeit ermöglichen.

Bei der Wahl der Farben ließ ich mich von meinem Gefühl – und einigen Farbtrends fürs Frühjahr 2015 – leiten. Ich wollte zwar auch viel Weiß in meiner Kollektion haben, diese aber durch kräftige Farben ins Hier und Jetzt holen. Letztendlich fiel die Wahl auf dieses Farbschema, das ich im wunderbaren “Marry Mag” entdeckte:

Wie die jetzigen Entwürfe aussehen, wird noch nicht verraten. Aber eine Sache kann ich euch noch erzählen: ich habe im Vogtland einen wunderbaren Partner gefunden, der alle Stoffe nach meinen Vorstellungen bestickt. Ich bin so gespannt auf die Ergebnisse!

Nach einigem Überlegen habe ich mich zwar entschieden, meine Bachelorarbeit nicht auf einer Umfrage aufzubauen, aber ich würde mich trotzdem sehr über eure Kommentare freuen. In welchem (Kleider-)Stil habt ihr geheiratet oder würdet ihr heute heiraten? Welche Rolle spielen für euch Wiederverwendbarkeit und Farbe? Ich bin wirklich gespannt auf eure Gedanken!

Frohe Ostern!

Alles Liebe,

Ach, was freue ich mich auf Ostern und die freie Woche, die sich an meiner Hochschule daran anschließt. An meiner Thesis und Praxisarbeit tüfteln werde ich in meinen “Ferien” zwar trotzdem, aber das Osterwochenende möchte ich auch für ein paar gemütliche Stunden an Basteltisch und Nähmaschine nutzen. Außerdem genieße ich es, zur Abwechslung einmal nicht nach Schneeberg fahren zu müssen, um dann nach der Rückkehr nach Leipzig bis Ladenschluss beim Textilschweden zu jobben.

An ein paar eigenen Projekten konnte ich aber in den letzten Wochen trotz meines prall gefüllten Kalenders weiterarbeiten. So wurde das Material, das ich während unseres Barcelona-Urlaubes im Rossello fand, bereits zu einer geometrischen Kette verarbeitet. Meine Frühlingsblousonjacke steht ebenfalls kurz vor der Vollendung (juchhe!).

Wie ihr wisst, liebe ich bei Ketten den Kontrast zwischen eckig und rund, matt und glänzend sowie zwischen natürlichen und synthetischen Materialien. Im Rossello schnappte ich mir also einfach all jene Perlen, die mir ins Auge sprangen und fädelte sie daheim auf einen Draht, den ich mit Quetschperlen an einer Gliederkette befestigte. Ein Verschluss wird nicht benötigt, da die Kette bequem über den Kopf passt. So einfach, so schön!

Um nach der Arbeit zu entspannen, stricke ich abends meist noch ein paar Reihen, während Maik mir erzählt, wie sein Tag war. So nimmt der Cardigan, den ich im letzten Herbst angefangen habe, langsam, aber sicher Gestalt an. 2/3 der Vorder- und des Rückenteils sind schon fertig, der erste Ärmel nähert sich ebenfalls der Vollendung. Keine einfache Übung für einen ergebnisorientierten Menschen wie mich, der es gewohnt ist, an der Nähmaschine schnell Erfolge zu sehen! Dennoch genieße ich das Stricken gerade sehr, vor allem, weil es schön ist, nach einem Tag voller Kopfarbeit etwas Schönes mit den eigenen Händen zu erschaffen.

Soll ich euch mal verraten, was das Beste daran ist, Zuhause zu arbeiten? Man kann beim Zeichnen Shopping Queen schauen! Und genau das werde ich jetzt tun. Happy Dienstag, ihr Lieben!

Eure

Vor einigen Wochen machte ich mich mit vier meiner besten Freundinnen auf den Weg nach Barcelona, um die Metropole nach all den Jahren Spanischunterricht (von denen leider nicht viel hängen geblieben ist) und gefühlten einhundert Reiseempfehlungen endlich persönlich kennenzulernen. Nach der Ankunft also fix die Reisetaschen im WOW! Hostel abgestellt – sehr zu empfehlen übrigens, da günstig, zentral, sauber und generell sehr nett – und los ging die City-Tour!

Unser erster Weg führte uns am imposant gelegenen Palau Nacional vorbei auf den „Hausberg“ Barcelonas, den Montjuïc, auf dem sich allerlei Museen und Parks tummeln. Müde Touristenfüße mussten den Berg aber größtenteils nicht selbst ersteigen – skurril an den Seiten der historischen Stufen angebaute Rolltreppen erleichterten einem hier wie an vielen anderen Touristen-„Hotspots“ den Aufstieg.

Oben angekommen ließen wir unseren Blick über das Olympiagelände von 1929 schweifen, das nach der Sanierung 1992 als Austragungsort für die Olympischen Sommerspiele diente. Fast noch spannender fanden wir allerdings die Aussicht über Barcelona – und den Fakt, dass man in der Ferne schon die Sagrada Familia erahnen konnte, die wir am nächsten Tag besuchen wollten. Weniger schön, aber dafür reichlich farbenfroh war der Blick auf den Industriehafen, der zu einer Metropole am Meer nunmal ebenso gehört wie der allseits beliebte Stadtstrand.

Nach unserem Spaziergang über den Montjuïc ließen wir uns ein wenig durch die Straßen der uns noch unbekannten Stadt treiben und bewunderten süße Cafés, leckeres Gebäck und surreal wirkende Straßenfluchten.

Nach einiger Zeit stießen wir schließlich auf die alte Markthalle Mercat de la Boqueria , die mit frischen, teils kuriosen (Meeres)Früchten in allen Farben aufwartete. Da wir allerdings nicht bereit waren, 10€ für einen kleinen Pommesteller voll Essen zu bezahlen, beschlossen wir, unseren Hunger andernorts zu stillen und zogen weiter.

Auf dem Weg zum großartigen Restaurant Veggie Garden (mit Wänden in den tollsten Farben und Mustern und köstlichem, aber bezahlbarem indischem Essen und Smoothies) stießen wir auf den zauberhaften Perlenladen Rossello, in dem man seine Lieblingsperlen nach der Größe des Glases bezahlt, in das sie passen. Neben einem hübschen Hinterhof mit Orangenbäumen kreuzte später noch ein niedliches vietnamesisches Restaurant unseren Weg, das uns mit seiner farbenfrohen Deko begeisterte.

Nach der anstrengenden Anreise und einem erlebnisreichen ersten Tag fielen wir anschließend ins Bett – schließlich wollten wir am Freitag beizeiten los, um nicht stundenlang an der Sagrada Familia anstehen zu müssen. Von den weiteren Highlights unserer Reise erzähle ich euch in meinem nächsten Barcelona-Post. Ich hoffe, die kleine Gedankenreise hat euch bisher gefallen – mir hat es viel Spaß gemacht, die tollen Tage mit meinen Mädels nochmals Revue passieren zu lassen!

Alles Liebe,