Das erste Frühlingsoutfit & ein neuer Fair-Fashion-Liebling

Ich weiß nicht, woran das liegt, aber es gibt mir so viel Energie, mich und meinen Stil gerade jetzt im Frühling ein Stück weit neu zu erfinden. Ich fühle eine unglaubliche Power, wenn ich mir die Zeit nehme, mich schön zu kleiden oder ein wenig mehr zurechtzumachen. Wenn ich morgens in einem “Naja-Outfit” rausgehe, dann weiß ich meist, dass ich mich den ganzen Tag ein wenig seltsam fühle, während ich an mir herumzupfe. Geht es euch auch so?

Mantel – genäht von meiner Auszubildenden nach einem Burda-Schnitt
Schal – vom Connewitzer Weihnachtsmarkt (Upcycling)
Kette – 24Colours
Shirt – Armedangels*
Strickjacke, Gürtel – geerbt von meiner Omi
Jeans – Long Tall Sally
Booties, Tasche – secondhand

ALTE LIEBE ROSTET NICHT

Oft muss man gar nichts kaufen, um seinen Stil ein wenig neu zu erfinden. Die Jeans von Long Tall Sally kaufte ich bereits vor zwei Jahren, aber wir mussten erstmal Freunde werden. Als ich in Köln war, kam mir spontan die Idee, den Saum einfach abzuschneiden, damit sie weicher fällt. Anschließend verliebte ich mich neu.

EINE NEUE LIEBE IST WIE EIN NEUES LEBEN

Ein neues Teil hat sich aber doch in mein Outfit gemogelt. Das rot-weiße Shirt ist mittlerweile mein dritter Streifenpulli von Armedangels* und ich liebe es so sehr! Die Passform und die kräftige Qualität der Baumwolle sind der Knaller, aber ich mag auch die Ärmellänge und die kleine Schleife hinten. Meines fand ich übrigens im Grünschnabel in Leipzig.

Ach ihr Lieben, ich würde euch gerne ein paar meiner fröhlichen Frühlingsvibes in einen Umschlag stecken und rüberschicken. Oder euch alle zum Käffchen in mein sonniges Atelier einladen. Aber weil das leider nicht geht, wünsche ich euch einfach auf diesem Wege ein wundervolles Frühlingswochenende! Ich hoffe, ihr könnt es in vollen Zügen genießen.

Eure

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Hello, Nähmaschine! – Eine Gedankenreise zu den Anfängen & eine Verlosung

Meine liebe Freundin Selmin hat im März ihr erstes Nähbuch mit dem bezaubernden Titel Hello, Nähmaschine* herausgebracht. Und als wäre das nicht Grund genug zur Freude, so hat sie mich auch noch eingeladen, bei ihrer Blogtour mitzumachen. Weil ihr Buch sich an Nähanfänger richtet, bat sie auch uns “alte Hasen”, einmal zurückzublicken und uns an unsere Nähanfänge zu erinnern. Na dann mal los…

Hello, DDR-Nähmaschine!
Wenn ich an meine Nähanfänge denke, dann sitze ich direkt wieder im Wohnzimmer meiner Eltern auf den durchs Familienleben etwas wackelig gewordenen Stühlen und habe den Ölgeruch der Veritas-Nähmaschine meiner Mama in der Nase. Eine aufregende Zeit war das, so völlig ahnungslos von all der Technik und doch so vorfreudig und aufgeregt angesichts der Möglichkeiten, die sich nach und nach auftaten. Damals hätte ich wohl niemals gedacht, dass das Nähen später einmal zu meinem Beruf werden würde, indem ich sogar ausbilde und selbst Autorin von vier Nähbüchern bin.


Ich im Jahr 2008 (vor 10 Jahren!!!), hier schon an meiner ersten eigenen Nähmaschine

Meine Inspiration
Der Anstoß für meine eigenen Nähanfänge mit zarten 14 Jahren war der Livejournal-Blog von Frau Liebe, die lange vor allen anderen aus Omas Stöffchen und Kissenbezügen vom Flohmarkt ganz wunderbare Accessoires nähte. Zum ersten Mal wurde mir klar, wie toll es sein musste, nähen zu können. Also bat ich meine Mama, mir den Anfang zu zeigen. Einige Zeit lang nähte ich wie im Rausch kleine Täschchen (von Futter und versäuberten Nähten natürlich keine Spur) und Ansteckbroschen, die sogar den Weg in meinen kleinen allerersten Onlineshop mit dem poetischen Namen 2eck fanden, hihi.

Hello, selbstgenähte Kleider!
Wie ich dann zum Nähen von Kleidung kam, weiß ich gar nicht mehr genau. Aber ich erinnere mich daran, wie glücklich ich war, immer in den Ferien meinen Nähplatz im Wohnzimmer zu beziehen und mir meine eigene Welt aus Knöpfen und Stoffen zu erschaffen. Ich glaube, meine ersten Kleidungsstücke nähte ich mit dem Buch SEW U* von Wendy Mullin. Gerade bei Anfängernähbüchern finde ich es so wichtig, dass die Anleitungen gut sind und zu eigenen Varianten inspirieren! Das schafft auch die liebe Selmin mit ihrem Buch Hello, Nähmaschine.

Nach einem ausführlichen Grundlagenteil inspiriert Selmin ihre Leserinnen im Projektteil dazu, das Gelernte direkt anzuwenden. Die vorgeschlagenen Projekte mit “Haben-Wollen”-Faktor inspirieren zum Nachmachen. Denn auch als “alter Hase” möchte man manchmal gerne ein schnelles oder einfaches Projekt umsetzen, vor allem, wenn man sich wie ich tagsüber mit eher komplizierten Nähaufträgen beschäftigt. Da war das runde Kräuselkissen für mich das perfekte Freitagabend-Projekt! Und pünktlich zum Wochenende und den ersten warmen Tagen durfte es meinen Balkon schmücken.

Für mein Kissen entschied ich mich für einen himbeerpinken Möbelstoff (leider nicht online) und gelbe bezogene Knöpfe von Stoff & Stil. Weil es kein passendes Paspelband gab, faltete ich einfach passendes Jersey-Schrägband zur Hälfte, steppte es zur Fixierung zusammen und fasste es zwischen die Nähte. Auch so war das Kissen schnell und einfach genäht. Weil mein Stoff sehr stark franste, versäuberte ich die Seiten, die später gekräuselt werden. Und ich stellte fest, dass man das Kissen nicht zu stark ausstopfen sollte, weil das Verbinden der beiden Knöpfe sonst etwas schwieriger wird. Das Ergebnis gefällt mir in jedem Fall wahnsinnig gut und passt farblich einfach perfekt auf unseren Balkon!

Ihr Lieben, ich freu mich so, denn zur Feier des Tages darf ich noch ein Exemplar von Hello, Nähmaschine* verlosen! Dazu wüsste ich gerne: Möchtest du mit dem Nähen beginnen oder nähst du schon? Wenn ja, wie sahen deine Nähanfänge aus? Alle, die bis einschließlich Sonntag (08.04.) einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen, können an der Verlosung teilnehmen.

Übrigens: wenn ihr eure “Hello, Nähmaschine”-Geschichte auch mit anderen teilen wollt, postet sie doch bei Facebook oder Instagram unter dem Hashtag #hellonähmaschinemomente oder schreibt einen Blogpost und verlinkt ihn hier. Ich bin gespannt auf eure Geschichten!

Eure

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Verlosung: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen im Alter von mindestens 18 Jahren. Jeder Teilnehmer darf nur einmal am Gewinnspiel teilnehmen. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt durch Auslosung. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels auf Facebook. Der Gewinner wird nach Abschluss des Gewinnspiels per E-Mail benachrichtigt. Der Gewinn ist nicht auf Dritte übertragbar. Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Outfit: Ein selbstgestricktes Stirnband im Frühling

Freust du dich auch so sehr über die Oster-Feiertage? Für mich kommen die freien Tage genau zur rechten Zeit. Nach all dem Input und der Inspiration der letzten Wochen möchte ich zur Ruhe kommen und Zeit mit meinen liebsten Menschen, aber auch ganz allein mit meinen Projekten verbringen. Ich freue mich so sehr darauf!

Jahr für Jahr bin ich erstaunt darüber, wie viel Energie mir der Frühling gibt. Nach dem ersten sonnigen Tag bin ich immer ganz euphorisiert, möchte meine Wohnung umräumen, den Kleiderschrank aussortieren und neue Ideen umsetzen. Und natürlich ganz viel draußen sein! Der Schnee-Einbruch nach dem ersten sonnigen Wochenende war dieses Jahr eine ziemliche Enttäuschung. Zum Glück war ich mit meinem selbstgestrickten Stirnband in frühlingshaftem Crémeweiß gut gegen die Kälte gewappnet.

Stirnband im Patent-Muster – selbstgestrickt, Schnitt aus dem Buch Stirnbänder stricken*, Mohair-Wolle von Stoff & Stil
Kette – Flamingocat
Schal – vom Weihnachtsmarkt am Connewitzer Kreuz
Mantel, Kimono-Cardigan – selbstgenäht
T-Shirt – Spreadshirt*
Stoffhose – Asos
Booties – secondhand via Kleiderkreisel

Ich liiiiebe die Kombination aus Patentmuster und Mohairwolle bei diesem Stirnband! Bevor ich mir ihr Buch* kaufte, folgte ich Paula_m bereits einige Zeit bei Instagram. So einige der Stirnbänder aus dem Buch stehen noch auf meiner To-Knit-List! Diesen Winter habe ich mein Lieblingsstirnband in Rostorange verloren und muss unbedingt für Ersatz sorgen. Und ein neutrales graues Stirnband wäre ebenfalls fein… Aber jetzt widme ich mich glaube ich erstmal ein paar frühlingshafteren Projekten!

Hoffen wir mal, dass ich den Wollmantel bald gegen ein leichteres Jäckchen und das Stirnband gegen ein locker ins Haar gebundenes Tuch tauschen kann! Worauf freust du dich besonders, wenn es endlich wärmer wird?

Deine

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Wie du als Selbständige die Balance hältst – Tipps für Körper & Seele

Wenn man sich selbständig macht, beschäftigt man sich mit vielen Themen: Was muss ich bei der Buchführung beachten? Wo muss ich mich überall anmelden? Wie schreibe ich eine Rechnung? Was dabei oft auf der Strecke bleibt: dass nicht nur dein Wissen über das deutsche Steuerrecht wachsen muss, sondern vor allem dein Wissen über dich selbst als treibende Kraft in deinem Unternehmen.


Foto: Annabelle Sagt

MEINE PERSÖNLICHE GESCHICHTE

Wie die meisten Gründer beschäftigte auch ich mich zunächst mit den “dringlichen” Themen, ohne mich selbst, meinen persönlichen Antrieb und meinen Umgang mit Stress besser kennenzulernen. Im zweiten Geschäftsjahr musste ich feststellen, dass das ein Fehler war.

Ich war an meiner Belastungsgrenze, konnte nicht mehr abschalten und war – und das, obwohl es geschäftlich gut lief – sehr, sehr unglücklich. Eine (heute) witzige Anekdote: als mein Mann einen Tag frei hatte, standen wir um 6 auf und fuhren ins Atelier, weil er mir helfen musste, ein Kleid für die Anprobe am selben Tag zu heften (ja, er kann nähen!). In solchen Momenten sieht man, was für einen wunderbaren Menschen man an seiner Seite hat. Gleichzeitig muss man sich aber auch eingestehen, dass es so nicht weitergehen kann.

In diesem Jahr bin ich in mein viertes Geschäftsjahr gestartet und insgesamt super zufrieden. Ich fühle mich ausgeglichen und glücklich und bin sehr dankbar für jeden einzelnen wundervollen Auftrag, anstatt mich davon gehetzt zu fühlen. Ich bin mir ganz sicher, dass auch einige von euch gerade zu kämpfen haben und dachte mir, ich schreibe selbst einfach mal den Beitrag, für den ich vor zwei Jahren sehr, sehr dankbar gewesen wäre.


Foto: Annabelle Sagt

HALLO, LEBEN! DA BIST DU JA WIEDER.

1. Es gibt immer etwas zu tun

Seit drei Jahren habe ich zu jeder Zeit mindestens einen Punkt auf meiner To-Do-Liste. Darunter sind dringliche Punkte, aber auch Dinge, die ich gerne “irgendwann einmal” in die Tat umsetzen würde. Mir hat die Erkenntnis gut getan, dass es immer etwas zu tun gibt – ich aber deshalb trotzdem nicht ständig unter Strom stehen darf und möchte. Mir persönlich hat es geholfen, für mich klare Zeiten zu definieren, zu denen ich arbeite und zu denen ich frei habe.

Auch wenn ich es nicht immer schaffe: meistens versuche ich, in meiner Freizeit streng mit mir zu sein und sich wiederholende Gedanken an die Arbeit sanft, aber bestimmt beiseite zu schieben. Wenn sich ein paar Abend- oder Wochenendschichten dennoch nicht vermeiden lassen, verwöhne ich mich danach wie ein kleines Kind: mit einem Frisörbesuch, einer Massage oder einfach ein wenig Trödeln auf dem Arbeitsweg. Zeig dir selbst Liebe, Aufmerksamkeit und Dank für deine Arbeit.

2. Hol dir Hilfe

Für mich persönlich war die wichtigste Erkenntnis: ich schaffe es nicht allein, ich muss mir Unterstützung holen. In meinem Fall bedeutete das, eine Schneiderin einzustellen, die mich seither tatkräftig bei der Fertigung unserer Brautkleider unterstützt. Schon eine 20-Stunden-Stelle kann hier einen großen Unterschied machen – oder beispielsweise das Abgeben von Aufgaben an den Steuerberater. Wenn du Gründerin bist, gibt es sogar Fördermöglichkeiten für neue Mitarbeiter.

Als Alphaweibchen fiel mir die Entscheidung, einen Teil meiner Aufgaben zu delegieren, gar nicht leicht – und als Kontroll-Freak hatte ich natürlich Angst vor dem, was vielleicht kommen mag. Werde ich den Lohn regelmäßig bezahlen können? Wird die Person meine Ansprüche erfüllen? Kurz gesagt: die Entscheidung, meine Mitarbeiterin (und später noch meine Auszubildende) einzustellen, war die beste, die ich in den letzten drei Jahren für mein Unternehmen und mein persönliches Wohlbefinden getroffen habe! Ich habe es keinen einzigen Tag bereut.


Foto: Annabelle Sagt

3. Schaffe dir selbst Rituale

Mir persönlich helfen Rituale, in Balance zu bleiben und mir Zeit für die Dinge zu nehmen, die mir wichtig sind. Dazu gehören feste Zeiten für Sport und Entspannung sowie feste Pausen, aber beispielsweise auch der Mittwoch, an dem unser Laden geschlossen bleibt und ich mich um kreative Aufgaben oder die Umsetzung neuer Kleider kümmern kann – oder auch einfach mal in die Sauna gehe, wenn ich den Samstag zuvor arbeiten war. Außerdem liebe ich es, alleine Mittag essen zu gehen und die kommenden Wochen zu planen, aber setze mir auch Dates mit mir selbst für unliebsame Tätigkeiten wie die Planung der Finanzen.

4. Beschäftige dich mit Sport, Meditation & Achtsamkeit

Für mich ist Yoga genau der Ausgleich, den ich brauche, denn beim Ausüben der Asanas werde ich gezwungen, im Moment zu bleiben und mich auf die aktuelle Position zu konzentrieren. Ebenso geht es mir beim Bouldern: hier sind Grübeleien über die Arbeit gar nicht möglich, weil man so fokussiert bei der Sache sein muss. Es ist aber eigentlich egal, ob du joggen gehst oder täglich eine halbe Stunde auf dem Trampolin springst. Wichtig ist, dass du einen körperlichen Ausgleich zu deinem Alltag findest – und eine Sportart, die du magst und bei der du dranbleibst.

Im vergangenen Jahr habe ich außerdem angefangen, mich mit Meditation zu beschäftigen. Bis ich die App 7Mind entdeckte, wusste ich nie so genau, womit ich anfangen soll. Doch damit fiel mir der Einstieg wirklich leicht, denn 7 Minuten für eine geführte Meditation finde ich jeden Tag, wenn ich möchte. Die Techniken, die man beim Üben der Meditationen lernt, helfen auch, wenn man beispielsweise Probleme beim Einschlafen oder mit wiederkehrenden Grübeleien zu kämpfen hat. Außerdem fand ich die Erkenntnis hilfreich, dass Meditation nicht unbedingt heißen muss, im Schneidersitz auf einem Kissen zu sitzen. An einem stressigen Tag auf Arbeit koche ich mir einen Tee und konzentriere mich einige Minuten lang nur auf das Trinken das Tees. Wie riecht er, wie ist das Gefühl beim Trinken? Das selbe kann man beim Duschen, bei einem Spaziergang oder beim Essen praktizieren.


Foto: Annabelle Sagt

5. Beschäftige dich mit gesunder Ernährung

Was du isst, entscheidet ebenfalls zu einem großen Teil darüber, ob du dich energiegeladen und fröhlich fühlst oder müde und vollgestopft. In ruhigen Zeiten fällt es mir leicht, mich gesund zu ernähren und viel zu trinken. Wenn es stressiger wird, fällt das gerne mal hinten runter. Dann hilft es mir, wenn ich mir Anfang der Woche einen Plan mache, was es jeweils zu essen gibt und dafür einkaufe. Und wenn ich gesunde Zutaten zur Hand habe, die ich im Zweifelsfalle schnell snacken kann: Walnüsse zum Beispiel oder eine Banane, wenn die Zeit doch zu knapp wird für eine ausgiebige Mittagspause. Prinzipiell versuche ich aber immer, mir die Zeit für eine längere Mittagspause zu nehmen und in aller Ruhe etwas zu essen.

6. Verkaufe dich nicht unter Wert

Ihr findet es vielleicht seltsam, dass ich diesen Punkt hier erwähne, wo er doch scheinbar gar nichts mit Körper und Seele zu tun hat. Doch einer der Gründe, warum ich im zweiten Geschäftsjahr kurz vor dem Nervenzusammenbruch stand, war der, dass ich mich unter Wert verkauft hatte. Dadurch hatte ich jede Menge Aufträge, konnte es mir aber eigentlich nicht leisten, jemanden einzustellen, der mir hilft. Realistisch kalkulierte Preise schenken dir letztlich Zeit und kreativen Raum für das, was dir wichtig ist.

In meinem Falle haben mir höhere Preise das Einstellen meiner Mitarbeiterin und meiner Auszubildenden ermöglicht, wodurch ich Zeit für das gewonnen habe, was mir wichtig ist. In diesem Jahr konnten wir in ein größeres Atelier umziehen, das für uns und unsere Kunden einfach viel mehr Komfort bietet. Konzentriere dich auf das, was dich auszeichnet – dann kannst du auch rechtfertigen, warum dein Preis vielleicht höher ist als der eines Konkurrenten.


Foto: Annabelle Sagt

Ich hoffe, meine Tipps und Ideen haben dir weitergeholfen und dich vielleicht ebenfalls inspiriert, neben all den Business-Themen auch dein eigenes Wohlbefinden ganz weit oben auf deine To-Do-Liste zu schreiben. Ich wünsche dir ganz viel Freude bei der Umsetzung!

Deine